Methoden des Judo-Trainings
All diese Trainingsformen gruppieren sich um drei Übungsformen, die den Judoka seine ganze sportliche Laufbahn begleiten: Kata, Randori und Shiai.
Ist in der Kata – wie bereits an anderer Stelle ausgeführt – jeder Zug vorbestimmt, so ist das Randori ganz anders.
Das Randori ist ein Kampf, bei dem „alles erlaubt“ ist (natürlich im Rahmen der Regeln), ohne dass ein Sieger ermittelt wird.
Ein Übungskampf also, bei dem der Judoka seine Fähigkeiten, den Partner zu überlisten, das Tempo zu bestimmen, aber auch einen Angriff des Partners mit einer korrekten Fallübung abzuschließen, trainiert.
Viele Judokas geben dieser Übungsform eine zentrale Stellung innerhalb des Judosports.
Damit diese Übungsform nicht zu einer Spielerei ausartet, übt der Judoka regelmäßig im Shiai.
Das ist ein Kampf, bei dem die angewandten Techniken bewertet werden und am Schluss ein Sieger feststeht.
Bei diesem unter Wettbewerbsbedingungen geführten Kampf kann der Judoka feststellen, wo er technisch und konditionell steht und gegebenenfalls Schwerpunkte im Training setzen.